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Blumige Spenden für die Schule

Blumige Spenden für die Schule
2.07843137255

811 Euro gesammelt - Wir möchten mit den Spenden dringend notwendige Anschaffungen für die Schule finanzieren. Dazu möchten wir Blumen an Passanten verteilen und sie um eine Spende bitten. In den letzten Jahren haben wir dabei schon gute Erfahrungen gemacht. Z.B. wurden die Einnahmen für die Verschönerung des Toilettenbereichs unserer Schule benutzt.

Steckbrief
Es sind Bilder vorhanden Es ist ein Film vorhanden
Dankeschön-Spende
10555 Berlin (Berlin)
Hansa- Grundschule
Klasse sonstige (Frank Hensel)
ca. 20 Teilnehmer
14.02.2014 - 15.02.2014

Bilder und Videos

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Projektstory

  • Zahlreiche Passanten in Berlin- Moabit staunten am Valentinstag 2014 nicht schlecht. An drei Standorten trafen sie auf Kinder, die sie um eine Spende für die Hansa- Grundschule in Berlin Moabit baten. Als Dankeschön erhielt jeder, der gespendet hatte, eine Tulpe. Die Kinder waren sofort und mit Feuereifer dabei. Sie wollten gar nicht aufhören. Doch irgendwann waren auch die letzten Tulpen verteilt.

  • „Mitte ist pleite“ – diesen Satz hört man in Berlin immer wieder. Natürlich sind davon auch die Schulen betroffen. Die Hansa- Grundschule in Berlin- Moabit beteiligt sich daher seit Jahren an der Aktion „Tulpen für Tische“. Diese ermöglicht den Schulen, dringend notwendige Anschaffungen umzusetzen. Aber auch Dinge, die einfach das gemeinsame Miteinander fördern, können so besorgt werden. Ein Blumengroßhändler stellt dabei viele Tulpen zu einem sehr günstigen Preis zur Verfügung, die durch Schulen oder Kitas gegen Spenden verteilt werden. Im Jahr 2014 kam die Aktion leider nicht zu Stande. Umso glücklicher waren wir, dass durch Das-macht-Schule ein Kontingent Tulpen von Blume2000 zur Verfügung gestellt wurde. Innerhalb einer knappen Woche fanden sich zahlreiche Eltern sowie zwei Schulklassen, um die Tulpen unter das Volk zu bringen. Um nicht in E-mails zu ersticken, stellten wir eine Tabelle über google.docs zur Verfügung, in der sich die Helfer für Standort und Uhrzeit eintragen konnten. Auch konnte man pro Standort eintragen, wer Spendendosen bastelt und Klapptische besorgt. Am Ende sah es dann so aus: Die 2 Klassen verteilten für 2 Stunden an einem Standort, ab 13 Uhr übernahmen dann die Eltern an insgesamt 3 Standorten. Bis 16 Uhr waren alle Tulpen weg. Die Kinder haben neben all dem Spaß auch eine Menge gelernt. Sie haben sich aktiv für ihre Schule eingesetzt, nahmen Kontakt zu vielen unterschiedlichen fremden Menschen auf und erlebten, wie diese meist positiv reagierten. Immer wieder kam es zu interessierten Nachfragen der Leute. Die Kinder waren also auch als ernsthafte Gesprächspartner gefragt. Eine wunderbare Gelegenheit, auch innerlich zu wachsen. Schön war auch, dass die Schule uns innerhalb kürzester Zeit bei der Logistik (z.B. Transport der Blumen und Plakate) unterstützt hat. Innerhalb der teilnehmenden Klassen musste auch einiges organisiert werden. Alle hatten ein Ziel und haben wunderbar zusammen gearbeitet. Außerdem haben wir erleben dürfen, wie schnell sich unter den Eltern Helfer fanden. Diese mussten auch sehr flexibel sein, da wir bis zuletzt nicht genau wussten, wie viele Blumen wir tatsächlich bekommen. Eine Mutter war als rasende Fotoreporterin unterwegs, andere Eltern drehten kurze Videosequenzen. Viele haben uns ihre Unterstützung auch schon für nächstes Jahr zugesagt. Vielleicht gelingt es dann auch, die Aktion etwas früher zu planen. Leider ist es bis jetzt in jedem Jahr so gewesen, dass nach den Winterferien innerhalb kürzester Zeit die ganze Aktion geplant werden muss. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Kinder wissen, wofür die Spenden gesammelt werden. In diesem Jahr ging es unter anderem um die Anschaffung von Fahrrädern für den Fahrradführerschein und um Möbel.

  • Noch ein paar Tipps:
    Hilfreich ist es, wenn von allen Helfern die Handynummern bekannt sind. Das hilft beim spontanen Umorganisieren.
    Wenn ganze Klassen die Blumen verteilen, sollte man genervte Reaktionen einiger Passanten einkalkulieren, wenn sie von mehreren Kindern nacheinander angesprochen werden. Eine kleine Vorbereitung durch den oder die Klassenlehrer(in) hilft hier sicher.
    Bei der Standortwahl sollte unbedingt bedacht werden, auf welche Menschen man dort trifft. Abgehetzte Reisende, die schnell ihren Zug erreichen wollen, spenden nicht so gern. Eine entspannte Umgebung (z.B. am Rande eines Wochenmarktes, beim Bioladen etc.) bringt mehr Punkte. Wir standen zwischen einer großen Verwaltung und der S- Bahn, an einem Bioladen und an einem Platz mit Läden und U-Bahneingang. Günstig war auch der Zeitpunkt: Der Valentinstag ist schon für sich allein genommen ein guter Tag. Dass es diesmal auch ein Freitag war und viele Menschen schon in Wochenendstimmung waren, half sicher noch mehr.
    Wichtig ist, rechtzeitig vor der Aktion die Standorte vom Ordnungsamt genehmigen zu lassen. Am besten über die Schule, das ist kostenfrei. Plakate (auch zum Umhängen) sind ein guter Blickfang. Man kann auch Lesezeichen entwerfen, auf der man die Aktion kurz zusammenfasst und die man dann jedem Spender zur Erinnerung überreicht. Es kommt immer darauf an, wie viel Zeit zur Vorbereitung man hat und welchen Aufwand man betreiben möchte.
    Wenn Fotos/ Videos im Internet veröffentlich werden sollen, muss man das Einverständnis der Eltern einholen.
    Über die Aktion werden wir auch auf unserer Homepage berichten, damit auch die im nächsten Schuljahr neu hinzukommenden Schüler und Eltern informiert sind. Und ganz wichtig: Dankeschön an die Beteiligten nicht vergessen!

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