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Bau eines Spielplatzes

Bau eines Spielplatzes
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Etwa 120 Kinder aus allen Bevölkerungsschichten besuchen die Christian Morgensternschule in Meran. Sie reicht bis zur achten Klasse. Die Schule erhält keinerlei staatliche Unterstützung. Viele Lehrer haben einen zweiten Beruf, um sich die Arbeit als Waldorflehrer leisten zu können. Eine achte Klasse der Waldorfschule am Kräherwald in Stuttgart baute für die Kinder der Schule einen Spielplatz.

Steckbrief
Spezielles Projekt
70192 Stuttgart (Baden-Württemberg)
Waldorfschule am Kräherwald
Klasse 8 (b - Ulrich Certain)
ca. 20 Teilnehmer
20.02.2010 - 31.12.2010

Bilder und Videos

Projektstory

  • Was, einen Spielplatz sollen wir bauen? Die Schüler der achten Klasse der Waldorfschule Kräherwald machen große Augen, als sie hören, was ihnen da zugetraut wird. Auch die Eltern sind skeptisch. Und Spenden sollen wir dafür einwerben? Für wen denn eigentlich? Was ist das denn für eine Schule? Warum gerade Meran? Warum ein solch großes Projekt? Könnte man nicht stattdessen dahin zum Wandern fahren – einfach als abschließende Klassenreise? Können Achtklässler als Klassengemein- schaft so etwas leisten? Sind sie in der Lage, einen kompletten Arbeitstag durchzuhalten, wo sie doch in der Regel bereits den Gartenbauunterricht als anstrengend empfinden? Diese und noch viele andere Fragen stellten sich die beteiligten Lehrer, die Eltern, und die Mitarbeiter von Kukuk, einer Firma, die Außenräume gestaltet und bisher nur mit zwölften Klassen derartige Projekte gemacht hat. Wir sind dennoch gefahren, denn unter anderem war die Aussicht verlockend, dass die Schüler einmal von wirklichen Fachleuten angeleitet werden sollten, die außerhalb des üblichen Schulbetriebs stehen.

  • Die Christian Morgenstern Schule ist in einer Villa, die mitten in einem zauberhaften Parkgelände liegt, gegründet worden. Ein kleines Holzblockhaus mit zwei Klassenzimmern und ein kleiner Saal, den Eltern auf einem Wasserreservoir errichteten, kamen später hinzu. Da es aber keinen Raum gibt, der die ganze Schulgemeinschaft aufnehmen könnte, ist der Außenraum integraler Bestandteil des Schullebens: Alle Veranstaltungen, Monatsfeiern und Aufführungen finden im Freien statt, ebenso der Sport- unterricht und teilweise der Eurythmieunterricht. Sucht ein Klassenlehrer Raum, um sich im rhythmischen Teil mit seinen Kindern bewegen zu können, geht er mit seiner Klasse ins Freie. Was lag näher, als sich mit diesem Außenraum zu beschäf- tigen und ihn in einzelnen Bereichen neu zu gestalten? Aufwachen am Morgen nach glücklich überstandener erster Nacht in durchgeregneten Zelten auf einem knöcheltief aufgeweichten Zeltplatz. Die ganze Schule steht im Kreis und begrüßt uns aufs Herzlichste. Beeindruckend: Jeder Einzelne hier freut sich auf uns und ist gespannt darauf, was wir zustande bringen. Eigentlich ist bereits jetzt die Frage nach Erfolg oder Misserfolg des Projekts beantwortet, denn wir sind Teil der Schulgemein- schaft und werden aufs Wärmste umsorgt. Die erste Lagebesprechung und Erläuterung der geplanten Baustellen wecken wieder ein wenig die alten Zweifel. Es klingt sehr umfangreich, was uns da bevorsteht: Der Sandkasten soll erneuert werden, ein Klettergerüst, Sitzgelegenheiten und eine Netzschaukel sollen entstehen. Zahlreiche Robinienstämme werden geglättet und dorthin geschleppt, wo sie gebraucht werden. Es werden Löcher gegraben, einige Tonnen Sand bewegt – manch einer kommt an die Grenze seiner Geduld. Stämme werden einbetoniert, es wird gesägt, gebohrt, eingepasst, geschnitzt und schließlich farbig gestrichen. Nachdem eine Bank im Rohbau fertiggestellt ist, fragt einer der Fachbetreuer: »Nun überlegt euch, welche Form sie bekommen soll, eine Form, die Charakter hat, vielleicht auch Humor.« Nach einigem Hin und Her einigt man sich schließlich, der Bauleiter drückt den Schülern eine Säge in die Hand, dreht sich um und geht zu einer anderen Baustelle. Die Schüler zollen ihm dafür große Anerkennung: »Ich finde es gut, dass man viel selbst machen darf«, sagt einer von ihnen, »man fühlt sich ernst genommen«. Die Kindergartenkinder und später die achte Klasse aus Meran helfen, den alten Sand abzutransportieren. Schnell knüpfen sich Kontakte unter den Schülern. Die auf eine Stunde angesetzte Mittagspause beginnt sich nach wenigen Minuten aufzulösen. Die Hälfte der Klasse geht wieder zurück an ihre Arbeit: »Wozu hier rumsitzen?« heißt es. So zügig schreitet die auf fünf Tage angesetzte Arbeit voran, dass wir an den letzten beiden Tagen jeweils um die Mittagszeit aufhören können.

  • Große Dankbarkeit und Bewunderung von der Meraner Schulgemeinschaft. Wer hätte gedacht, dass eine achte Klasse so etwas leisten könnte! Eine Mutter kommt vorbei und spendet spontan für das Projekt. Die Schule leitet diese Spende an uns weiter, damit wir uns einen Besuch in der Therme von Meran leisten können. Die Meraner achte Klasse richtet ein Grillfest für uns aus. Die Spielgeräte werden von den Meraner Kindern in den Pausen in Beschlag genommen, während noch an ihnen gebaut wird. Auch die Frage nach der Sinnhaftigkeit unseres Tuns ist damit beantwortet.
    Auch wenn sich ein solches Projekt wohl kaum wiederholen lässt, berührt es Dimensionen der pädagogischen Arbeit, die sich auch in anderer Weise erreichen lassen. Jugendliche sind mehr oder weniger bewusst auf der Suche nach Lebensper- spektiven. Menschheits- und Weltinteresse beginnt zu wachsen, auch wenn das manchmal über Jahre hinweg von außen nicht zu erkennen ist. Das Lernen ergibt dann einen Sinn, wenn Schule ihren Charakter als Gewächshaus verliert, wenn man mit dem Gelernten in der Welt etwas bewirken und die erworbenen Fähigkeiten anderen Menschen zur Verfügung stellen kann. Gelingt es nicht, diesem Aufbruch in eine selbstständige Lebensgestaltung Form und Sinn zu verleihen, dann läuft eine kraftvolle Dynamik ins Leere. Die bekannten Begleiterscheinungen sind die Folge, mit denen Jugendliche heute häufig den Erwachsenen ihre »innere Emigration« demonstrieren.

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