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Wir richten weitere Plätze für unsere Elektronik-AG ein

Wir richten weitere Plätze für unsere Elektronik-AG ein
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Die Geräte sollen für eine Elektronik AG eingesetzt werden. PCs sind als Spende bereits vorhanden. Durch die Spende der Monitore können weitere Arbeitsplätze für eine zweite AG eingerichtet werden. Die Auf- und Abbauzeiten entfallen und so können mehr Schüler an der AG teilnehmen.

Steckbrief
PDF Es sind Bilder vorhanden Es ist ein Film vorhanden
Gratis PCs, Drucker, Monitore
63457 Hanau (Hessen)
Paul Gerhardt Schule Hanau
Klasse 4 (- Dieter Barthel)
ca. 50 Teilnehmer
04.10.2015 - 27.11.2015

Bilder und Videos

  • Knetfigur durch Software in Bewegung!
  • Untertitel

    n.a.

  • Monitor mit Raspberry Pi
  • Untertitel

    n.a.

  • Klassenraum mit gespendeten Monitoren
  • Untertitel

    n.a.

  • Computerspiele programmieren
  • Untertitel

    n.a.

  • Erste Programme
  • Untertitel

    n.a.

  • Animierte Knetfigur
  • Untertitel

    n.a.

  • Animierte Knetfigur
  • Untertitel

    n.a.

Projektstory

  • Vom User zum Maker! Es ist unausweichlich, wenn Mama und Papa stets das Smartphone in der Hand halten, dass auch Kinder immer mehr zu Konsumenten von elektronischen Medien werden. Laut KIGGS (Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland) nutzen 2/3 der Kinder zwischen 11 und 17 Jahren zwischen 1 und 5 Stunden täglich elektronische Medien. Da bleibt keine Zeit mehr zum "Begreifen" durch Basteln oder für andere Hobbys. Woher sollen also die Ingenieure, die Handwerker und Kreativen von morgen kommen? Glücklicherweise haben wir aber auch gleichzeitig unbegrenzte Möglichkeiten aktiv zu werden und unsere Kinder anzuleiten elektronische Medien selbst zu gestalten. In England wurde von der gemeinnützigen Raspberry Pi Foundation ein Computer zum Basteln und Lernen geschaffen, der zwischen 5$ und 35$ kostet. Über 5 Millionen verkaufte Computer bestätigen den Bedarf und riefen viele Nachahmer auf den Plan. Neben den kommerziellen Lego Mindstorms bietet das MIT eine kostenfreie Software zum Erlernen des Programmierens für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter und es ist mein Ziel, so vielen Kindern wie möglich die Möglichkeiten im Umgang mit der Technik zu zeigen und damit frühzeitig einen Grundstein für die Macher von morgen zu legen.

  • Ich nutze den Raspberry Pi mit der Software Scratch, um Kinder der 3. und 4. Klasse anzuleiten, Computerspiele selbst zu programmieren, einfache elektronische Schaltungen und schlussendlich eigene Roboter zu erschaffen. Dank vieler guter Menschen im Internet und auch dank der Hilfe von „Das macht Schule“, war es nie einfacher, diese Idee umzusetzen. Im Internet wimmelt es nur so von Vorlagen, Arbeitsblättern und Ideen für Projekte. Die Hardwarekosten sind gering und wurden zum Großteil durch Spenden organisiert. Die erforderlichen Monitore, die wir dank einer PC-Spende erhalten haben, sind inzwischen fertig installiert. Ich habe einen Raspberry Pi auf den jeweiligen Fuß geschraubt und diesen direkt mit dem Monitor verbunden. Die Kinder müssen nun nur noch Maus und Tastatur anschließen und alles in die Steckdose einstecken und schon geht's los. Das war auch dringend nötig, denn das ständige Auf- und Abbauen der Pis im Computerraum ging einigen Lehrern schon sehr auf die Nerven und kostete viel Zeit. So können jetzt auch mehr Schüler an der AG teilnehmen, die AG kann in einen eigenen Raum umziehen und dort dann richtig loslegen. Die Schule freut sich über Freiwillige, die eine AG anbieten und die Kinder sind natürlich begeistert. Seit letztem Sommer unterrichte ich die erste Gruppe von 12 Kindern in der Elektronik AG. Noch lerne ich mit jeder Stunde dazu und verbessere den Ablauf, die Hardware und die Organisation. Wir haben inzwischen einen eigenen Raum mit 14 Arbeitsplätzen. Die Ergebnisse sind durchweg begeisternd! Die Kinder bleiben beim Klingel einfach sitzen und sind nur mit viel Mühe dazu zu bewegen nach Hause zu gehen. Die Kinder arbeiten hoch konzentriert daran, eigene Softwareprojekte zu erstellen, und obwohl auf den Computern auch Computerspiele wie Minecraft zur Verfügung stehen, werden diese ignoriert. Es ist "uncool" zu spielen. Man möchte lieber selbst erschaffen und die Ergebnisse untereinander vergleichen. Schnell weichen die Kinder vom vorgegeben Pfad ab und erklären mir was sie programmieren wollen und ich werde zum technischen Berater. Wie in den Bildern ersichtlich haben die Kinder bereits eigene Spiele programmiert und Roboter aus Knete geschaffen, die mittels kleiner Servos im Inneren bewegt werden können (s. Video). Diese Ergebnisse der Schüler sind sehr beeindruckend! Im Frühjahr 2016 beginnt die 2. Gruppe von 14 weiteren Kindern, denn der Andrang war größer als die verfügbaren Plätze. Ab nächstes Jahr biete ich dann 2 Kurse im wöchentlichen Wechsel an: Grundlagen für die Grundschule ab 3. Klasse und weiterführende Elektronikprojekte für die Klassen 5 bis 10. Ich bin gespannt darauf zu sehen, was wir gemeinsam erschaffen können...


  • Das macht Schule's Kommentar:
    Durch die Spende der Monitore konnten weitere Arbeitsplätze für eine Elektronik-AG für die 4. Klasse eingerichtet werden. Da die Auf- und Abbauzeiten entfallen, können mehr Schüler an der AG teilnehmen. Die ersten Ergebnisse der Viertklässler sind echt cool, zum Beispiel eine Figur aus Knetmasse, um diese dann mit einem eigenen Softwareprogramm zu animieren. Das ist IT- und Medienkompetenz zum Anfassen.

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